„Otti" dankte seiner Mannschaft        (NOZ 28.07.2008)  Fotos BSV
Sommermärchen beim BSV Holzhausen mit vielen ehemaligen Fußball-Größen

                              Meisterehrung     Tanz und Turn Nachmittag

   
      
heu GMHÜTTE. Es war weit mehr als nur ein Treffen ehemaliger Fußball-Größen. Das nostalgische „Sommermärchen" des BSV Holzhausen wurde überstrahlt vom Glanz den glorreichen Zeiten des VfL Osnabrück. Neben den einheimischen VfL-Veteranen Hansi Alpert und Heina Fiening sorgte dafür ein legendärer Torjäger: Ernst-Otto Meyer war nach langer Zeit wieder aus der Wahlheimat Mannheim an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückgekehrt.
81 Jahre jung und bester Laune: So präsentierte sich der„Ötti" - wie ihn die reiferen Fußballfans rufen - bei seinem Ex-Klub BSV Holzhausen. Der mehrfache Oberliga-Torschützenkönig war als 18-Jähriger wegen einer Lehre als Maurer nach Holzhausen gekommen und spielte dort im reiferen Jugendalter erstmals im Verein Fußball.
Sein Talent wurde schnell erkannt, und nach einem
ersten, unglücklichen Anlauf beim VfL reifte der kopfball- und schussstarke Stürmer bei Kickers Emden und VfB Oldenburg zu einem herausragenden Torjäger. Zur Saison 1951/52 kehrte Meyer zum VfL zurück und avancierte dort mit 29 Treffern zum „Schützenkönig des Nordens".
Natürlich bestimmten die frühen 50er Jahre die Unterhaltungen mit den ehemaligen Weggefährten Alpert, Fiening sowie Walter und Helmut Bensmann als weiteren Ex-VfLern. Initiiert hatte das Treffen mit Alfred, genannt „Ata", der dritte Fußballer aus der Holzhausener Bensmann-Dynastie.
Das BSV-Organisationstalent hatte die berühmten „Pokalhelden" seines Vereins versammelt, die 1972 erst im Norddeutschen Pokalfinale am 1. FC Wolfsburg gescheitert waren. Trotz monatelanger Kontakte zum Vorstand der Wolfsburger ließ der  72er-Gegner die komplett vertretenen
 Holzhauser aber beim geplanten Wiedersehen im Stich. „Das ist sehr schade, denn der Vorsitzende hatte mir zuvor noch zugesagt, den Pokal mit nach Holzhausen zu bringen", war Initiator Alfred Bensmann enttäuscht.
Die gute Laune ließen sich die Fußball-Senioren dadurch nicht verderben. Beim gemütlichen Abend auf dem Festzelt wurde zünftig gefeiert und so manche Anekdote ausgegraben. Speziell von Hubert Oberholthaus, der dem späteren Architekten Meyer während seiner Maurerlehre Kost und Logis gewährt hatte. Als Höhepunkt wurden die Bensmann-Brüder und Meyer („Ich habe meine Erfolge einer guten Mannschaft zu verdanken") mit launiger Laudatio geehrt. Auch für angemessene Präsente hatte „Ata" gesorgt: Die ehemaligen BSV-Größen erhielten drei Weinflaschen, die Etiketten schmückten das eigene Konterfei.
I M P R E S S I O N E N                        

  

          
10                                                                  Anmerkungen von "Ata" Bensmann zum geplanten " Sommermärchen"
HOLZHAUSER - FUSSBALL - SOMMERMÄRCHEN 2008
Trotz Zusage aus Wolfsburg sagte die Mannschaft kurzfristig ihr Kommen ab.
Das Holzhauser - Fussball -Somrnermärchen 2008 verlief ganz anders, als es sich die Verantwortlichen, sprich Planer, vorgestellt hatten.
Eigentlich sollte in feucht fröhlicher Runde ein BSV Sportlerball stattfinden, wobei natürlich ein Treffen ehemaliger Holzhauser Pokalhelden der Saison 1971/72, 1981/82 und 1991/92 im Vordergrund stehen sollte.
Diese „Wiedersehensfeier" sollte erfolgen, weil....
... 1972 unsere Mannschaft erst in der 1. DFB Hauptrunde gegen den damaligen Regionalligisten
Bremerhaven 93 nach Verlängerung im Elfmeter-Schießen unglücklich ausscheiden musste.
... 1982 im Endspiel auf Bezirksebene die BSV Mannschaft mit l :4 Toren gegen TUS Lingen das traurige Nachsehen hatte.
... 1992 erst im 7. Pokalspiel im Laufe des Wettbewerbs der BSV am 01.03.1992 gegen die Vertretung von Olympia Laxten mit 0:3 Toren unterlag.
Auslöser zu diesem Event war natürlich das angekündigte Kommen des l. FC Wolfsburg. Hiergegen hatte der BSV im niedersächsischen Pokalendspiel im Juli 1972 mit l :3 Toren verloren.
Mit den Vertretern des l .FC Wolfsburg war man sich „handelseinig"geworden: die Männer aus der VW-Stadt wollten dem BSV den Pokal schenken, denn nicht einmal der Gewinn dieses Wettbewerbs, geschweige denn den Verbleib des Pokals war den Vorstandsmitgliedern bekannt.
Erst nach längerer intensiver Recherche hatte man sich an den Sieg erinnern und gleichzeitig den Pokal
in der „Mottenkiste" neu entdecken können.
Halten wir hier kurz inne und schließen die Augen: Die Holzhauser Spieler der Saison 1972 strecken den Pokal in den Holzhauser Nachthimmel und siegen dazu das umgewandelte BSV-Vereinslied „wir lassen uns nicht schlagen von Wolfsburg und von Hagen".
Ein Traum vom Holzhauser - Fussball - Sommermärchen würde wahr!!!! Aber es kam nicht so.
Denn am 2. Juni 2008 - seit über 10 Monaten Vorbereitungszeit!! - erteilte der l. FC. Wolfsburg schriftlich dem BSV Vorstand eine Absage, obwohl sie dem BSV ihr Kommen mit 30 Personen schriftlich zugesichert und auch schon eine Anzahlung für die Feier entrichtet hatten.
Damit war eigentlich das Treffen geplatzt, wenn da nicht die Planer einen weiteren „Pfeil im Köcher" stecken hatten.
Mit Ernst - Otto „Ötti" Meyer - mit 29 Treffern Schützenkönig des Nordens in der Saison 1951/52 - kehrte ein Fussballer an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Der mehrfache Oberliga-Torschützenkönig war als 18-jähriger nach Holzhausen gekommen und spielte hier im reiferen Jugendalter erstmals im blau-weißen „Kleid" Fussball.
Neben „Ötti" wurden auch Walter und Helmut Bensmann im Rahmen eines Festaktes für ihre herausragenden sportlichen Leistungen mit einem Weinpräsent geehrt.
Diese BSV-Fussballer haben aufgrund ihrer Erfolge und den damit verbundenen Bekanntheitsgrad den BSV Holzhausen weit über das Osnabrück Land hinaus bekannt gemacht.Die Laudatoren - für „ötti" Helmut Bensmann, für Walter Benno Dransmann und für Helmut Ludger
 Hellermann ließen in ihren Ausführungen keinen Zweifel aufkommen, dass sich diese Männer um eine Auszeichnung verdient gemacht haben.
Ein Kleinfeldturnier der Holzhauser-Bundesliga-Fanclubs sorgte für Stimmung auf dem Sportplatz und für Aufregung an der Theke. Das Turnier wurde vom SV Werder Bremen Fanclub eindrucksvoll gewonnen.
Mit einer „All-inclusive-Preis" - Einladung waren alle BSV Mitglieder, -Freude, -Gönner und -Sponsoren auf dieses Treffen aufmerksam gemacht worden. Sogar im letzten BSV-Echo war von diesem Fest die Rede.Aus der großen BSV-Familie nahmen aber nur 115 Personen die Einladung an.
Neben Kaffee und Kuchen, kühlen Getränken mit Musik von DJ Oliver wurde ein kalt warmes Büffet der hiesigen Firma Mandarin angeboten.
Beim gemütlichen Abend auf dem Festzelt wurde zünftig gefeiert und so manche Anekdote von damals ausgegraben.
Nach dem Feuerwerk verabschiedeten sich die geladenen Gäste. Erst als die Polizei in den frühen Morgenstunden den „Hahn" zudrehte, fand das Holzhauser - Fussball - Sommermärchen ein jähes Ende.
An dieser Stelle muss einmal der besondere Einsatz von Roland Schröter hervorgehoben werden. Mehr als loo Stunden Vorbereitungszeit investierte er sicherlich in dieses Vorhaben.
Gleichzeitig muß man hier den gesamten BSV Festausschuß lobend erwähnen und natürlich auch die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer vom ortsansässigen Schützenverein.
Ohne die fleißigen Helferinnen und Helfer im Hintergrund ist so ein Fest nicht durchführbar. Vielen, vielen Dank dafür
02                                                                        M E I S T E R E H R U N G
Es wurden
vom BSV Vorstand
geehrt:
Bogenschützen
   4 Bezirksmeister

TT-Spieler Aufstieg
2. Mannschaft 48:0
4. Mannschaft 34:2
TT-Jugend      24:0

Fußballer

Leichtathleten
nicht Anwesend
03                                                                                     Tanz und Turn Nachmittag 2008
Im Zusammenhang mit der Sportwerbewoche zeigten dieses Jahr am 26.06.08 große und kleine Tänzer und Turner ihr Können.
Um 15 Uhr begrüßte Britta Sydekum das Publikum und ein unterhaltsamer Nachmittag konnte beginnen. Unter der Leitung von Anja Sieker präsentierten die Tanzgruppen ihre einstudierten Tänze, aber auch die Turner ließen sich nicht scheuen ihre Talente unter Beweiß zu stellen. Uns allen hat der Tag viel Spaß gemacht und wir haben viele neue schöne und bunte Eindrücke des Tanz- und Turnbereiches sammeln können. Wir freuen uns schon jetzt darauf nächstes Jahr wieder unsere über das Jahr gelernten Tänze und Turnübungen euch präsentieren zu können.                              Britta Sydekum