Pet    BSV Skifreizeit 2003
         Nachlese 2001 Nachlese 2002
BSV Holzhausen im Wintersport – BSV Skifreizeit 2003

Am 10.01.2003 war es wieder soweit. Der BSV Holzhausen brach mit 73 Teilnehmern, bestehend aus Alpinisten und Langläufern, zur nunmehr 8. Skifreizeit auf. Ziel der Reise war, wie in den vergangenen Jahren auch, der Wintersportort Saalbach im Pinzgau, Österreich.

  Das Wetter bescherte allen Teilnehmern genügend Schnee und auch Sonnentage. Die Reisegruppe war in ihrer Altersstruktur bunt gemischt. Von 20 bis 70 Jahren verstanden sich alle ausgezeichnet. In 6 Skitagen konnten über 200 Pisten- und über 250 Loipenkilometer abgearbeitet werden. Das Alpinskigebiet erstreckt sich bis auf 2100 m Höhe. Die Abfahrten waren in gutem Zustand und bestens präpariert. Zwei Alpinskikurse je nach Leistungsstufe und ein Langlaufkurs standen auf dem Programm. Die Kurse wurden von Lehrern einer Saalbacher Skischule abgehalten. Die Teilnehmer der Skifreizeit hatten bereits ab Oktober 2002 die Möglichkeit, sich durch die vom BSV Holzhausen angebotene Skigymnastik auf den Wintersport vorzubereiten. Die rege Teilnahme wurde in regelmäßigen Abständen von der Reiseleitung überprüft.

Neben dem Skilaufen gab es noch etliche Programmpunkte, die von den Teilnehmern gerne angenommen wurden, aber nicht immer angenommen werden konnten (Ein Prosit auf Marille – Schluck – wieder 3 EURO weg). Der Heimatabend sorgte gleich am 1. Abend dafür, dass sich die Teilnehmer kennen lernen konnten. Ingrid Ketteler bestach mit einem ausgereiften Juchzer, während Texas Bussmann beim Holzsägen und Birkenstockplatteln das Publikum begeisterte. Die Darbietungen der Viehofener Trachtengruppe brachte nicht nur die ältere Generation zum Schunkeln, sondern bezog auch die zunächst skeptische Reisegruppe Frommi schließlich mit ein.

Am nächsten Tag stand nach einem Skitag bei Kaiserwetter abends das alljährliche Flutlichtfahren auf dem Programm. Hierbei kamen auch die Glasmeyer-Tellerschlitten zum Einsatz. Auch die Anfänger der Alpinisten wagten sich bereits an ihrem 1. Skitag ihres Lebens die beleuchtete Piste hinunter, während es die Langläufer direkt in die Schirmbar zog.

Der Montag Abend wurde zum ausgiebigen Test des Saalbacher Nachtlebens genutzt. Aufgrund der ergiebigen Schneefälle musste der Heimweg jedoch zum Teil zu Fuß angetreten werden, um sich den Schneekettenzuschlag für das Skitaxi zu sparen. Auf Einzelschicksale wurde wie immer auch hier keine Rücksicht genommen.

Nach dem nächsten Skitag, den die Langläufer in Hochfilzen verbrachten, stand ein zünftiger Hüttenaben im Spielberghaus auf dem Programm. Der Hinweg wurde per Pistenraupe bestritten, während die Abfahrt auf Rodelschlitten genossen werden konnte.

Am Mittwoch (Bergfest) traf sich die Gruppe nach dem sportlichen Teil zum organisierten Après-Ski auf dem Heuboden im Bäckstätt-Stall. Auch der schlechte DJ konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun, so dass nach dem Abendessen im Altachhof noch weiter gefeiert wurde. Die Wirtsleute, Familie Eder, verstanden es, die Gruppe mit hervorragendem Essen, gepflegten Getränken und super nettem Service bei Laune zu halten.

Donnerstags gab es ab 16:00 Uhr eine Brettljause mit Glühweiverkostung auf den Altachhof-Terrassen. Dann wurde es ernst: Die Skitaufe der Anfänger wurde vollzogen. Der Vollstrecker Anton trieb die erschrockenen Täuflinge zusammen und überließ dann das Feld dem extra aus den Niederlanden angereisten Pastor Bratfisch-Finke und seiner reizenden Assistentin Schwester Eusebia vom Heilgen Stuhl des Zwölferkogels. Das eingespielte Team präsentierte den Schnee der Berge und den heiligen Ski, der extra noch einmal angeschliffen wurde, um die Anfänger in den würdigen Kreis der Skiläufer aufzunehmen. Nach der würdevollen Zeremonie gab es ein großes Brillant-Feuerwerk.

Auch freitags wurde – wie nicht anders erwartet – wieder Ski gelaufen. Peter Kastenbein, Taufnahme Silberpfeil, erlaubte es sich sogar zum krönenden Abschluss, die schwarze 14 zu entweihen, während Schwester Eusebia die 95 % Steigung bäuchlings erfahren durfte.

Dann startete der Abschlussabend. Das Orga-Team hatte einige Tage vorher diverse zu erfüllende Wochenaufgaben verteilt, die präsentiert werden mussten. Umrahmt von den eigens dafür gebuchten Live-DJ’s „Hugh and Rick“ wurde von den Teilnehmern eine gelungene Mini-Playback-Show auf die Beine gestellt.
                   
                    „Las Ketchup“                                               „20 cm ist zu wenig, kleiner Peter“ von Möhre.

Der Fortgeschrittenen-Skikurs präsentierte sich mit dem Lied „Las Ketchup“, während die Verkleidung eher an eine Zusammenrottung polnischer Landfrauen erinnerte. – Gelungen! Die Anfänger zeigten viel Bein und wenig Schlüpfer bei der Darbietung nach „20 cm ist zu wenig, kleiner Peter“ von Möhre. – Rattenscharf! Reisegruppe Frommi glänzte durch Pflicht und Kür. Sie trafen sich an der Blonden Säule und besangen den Körper einer Frau, der von Dirk Frommeyer in bestechender Form dargestellt wurde, indem sie die Bildersprache des Jägers verwendeten. Sollte der Leser hier Fragen haben, wende er sich bitte vertrauensvoll an Telefon: 0043-6541-334.

Die aus Glane angereisten Teilnehmer verbrüderten sich mit Doris und Friedhelm und gaben „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ von „Klaus und Klaus“ zum Besten. Cowboy Friedel hatte seinen Rasse-Hengst Ulf mitgebracht – der war intelligent! Der konnte zählen und Wasser lassen.





Auch das diesjährige Highlight wurde von der Reisegruppe Hase dargeboten. Mit einer absolut gelungenen Performance der Gruppe Boney M. begeisterten sie mit Daddy Cool und Rasputin.



Nach einer langen Disconacht klang die Skifreizeit 2003 in bester Stimmung aus.

Die Teilnehmer der Skifreizeit danken nicht nur für Obstler und Marille, sondern auch
dem Orga-Team,

welches sich aus Margret Tegeler-Pleye, Dirk Niemeyer, Ulf Glasmeyer und Helmut Rademacher zusammensetzt, die sich für den reibungslosen Ablauf und der Planung der Skifreizeit auch in diesem Jahr verantwortlich zeigten.

Wir freuen uns – auf 2004.


Text Sigrist/Kowert            weitere Impressionen