Pet    BSV Skifreizeit 2007  
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LINLS: Hotel            Zillertal Kaltenbach            Skigebiet

Skifreizeit des BSV Holzhausen e. V.

BSV Holzhausen zum 12. Mal auf der Piste

BSVer wedeln bei frühlingshaften Temperaturen  ( 2007.01.12.-20.)

Die diesjährige 12. Skifreizeit des BSV Holzhausen führte 38 Teilnehmer nach Kaltenbach im Herzen des Tiroler Zillertals. Die Pisten für die Alpinisten, sowie die Loipen für die Langläufer waren nur in den Hochlagen in einem hervorragenden  Zustand. Denn nur dort hatte es genug Schnee. Das schneelose, graue Zillertal erinnerte mehr an Frühling in Schinkel-Ost als an Winterwunderland. Doch man arrangierte sich mit den Plustemperaturen und der stetigen Sonneneinstrahlung: Die Liftanlagen öffneten schon um 7.30 Uhr und wenn die Pisten um die Mittagszeit sulzig wurden, wechselte man in den Liegestuhl und sonnte sich mit Lichtschutzfaktor 20 präpariert vor Traumkulisse. Auch ein Ausflug auf den Hintertuxer Gletscher stand auf dem Programm. Doch auch dort fehlte auf dem blauen Gletschereis die dicke Schneedecke, so dass man  z. B. die Piste mit dem Namen „Gefrorene Wand“ besser auf Schlittschuhen hätte bewältigen können. Einmal gestürzt, brauchte man sich allerdings um den Abgang ins nächste Tal keine Sorgen mehr zu machen. Auf dem Hosenboden kam man schnell und sicher unten an – das Sportgerät kam automatisch hinterher geflogen...    
Für die Wintersportfreunde standen neben dem schon obligatorischen Abendprogramm von Fackelwanderung und Tanzvergnügen, tagsüber etliche Ausflugsmöglichkeiten mit dem eigens vor Ort gebliebenen Reisebus, zur Verfügung. So führte die Skisafari in große bekannte Skigebiete mit solch klangvollem Namen wie Mayrhofen, Gerlos und Hochfügen. Wer wollte konnte natürlich auch morgens direkt vom Hotel in das Skigebiet Hochzillertal einsteigen und sich bis auf 2500 Höhenmeter tummeln. Die Gondelbahn ist nur 300  Meter Fußweg vom Hotel entfernt. Die Langläufer kamen nur bedingt  auf ihre Kosten, waren doch die Höhenloipen recht anspruchsvoll und oft vereist.
 
 Um die neuen Mitglieder der lustigen Reisegruppe in den Kreis der erlauchten Skifahrer aufzunehmen, deren Fallsucht zu heilen und um die Schneegötter günstig zu stimmen wurde eine Skitaufe vollzogen. Dem Schneegott Yeti schien es nicht zu gefallen, dass „Beschmutzte“ seine weißen Weiden mit Füßen traten. Mit launigen
                      
Worten wurden die heiligen Weihen von den Reiseleitern vollzogen. Während sich Margret Tegeler-Pleye und Dirk Niemeyer für die Prozedur als Cäsar und Cleopatra kostümiert hatten, assistierten Helmut Rademacher und Ulf Glasmeyer beim Einseifen der Opfer mit Sahne und dem anschließenden Verzehr vom „Elixier des Rennumsteigers, dem Blut der Berge“ (Obstler), der direkt vom Ski aus in den Mund gegossen wurde. Cleopatra und Cäsar rasierten dann die Sahne vom Mund der Täuflinge ab und besiegelten die Weihe mit dem Taufspruch. Hierbei versäumten es die  beiden Täufer natürlich nicht, selbst genügend von dem Stärkungstrunk zu verkosten. Dann wurden die zum Täufling passenden Namen mit einem passendem Reim dazu verlesen.

Ein weiterer Höhepunkt der Skifreizeit war die „Organisierte Apre´s Ski-Party. In einer eigens angemieteten Skihütte feierten die BSVer unter sich. Die gemeinsamen Aktionen der Teilnehmer, die von Ende zwanzig bis Mitte siebzig Jahre jung sind, machen die Fahrt aus. Hier raufen sich Jung und Alt zusammen. Hier erleben Menschen, die sich vorher nicht gekannt haben ein Zusammengehörigkeitsgefühl und Gruppendynamik.
Und: So mancher alter und junger Skihase lernt -nicht nur auf der Skipiste- noch immer etwas hinzu.

Die BSV-Unfallstatistik fiel wieder erwarten gut aus. Eine alleinreisende Dame hatte gleich am ersten Skitag den Kontakt zu einem jungen Snowboarder zu eng hergestellt und wurde dafür von ihm „über den Haufen“ gefahren. Als Tribut für den Pistenflirt musste sie zwei gebrochene Rippen sowie eine Nierenquetschung hinnehmen. Des weiteren hatte die Skigruppe nur noch eine Kapselverletzung am Ringfinger zu beklagen. Das war auch schon alles.

Die Skifreizeit mit dem bisherigen Orga-Team findet nicht mehr statt.
 Berufliche Veränderungen, Zeitmangel, andere familiäre Schwerpunkte, oder der Wunsch selbst  auch mal eine „Rundum-Sorglos-Skifreizeit“ zu genießen spielen bei der Entscheidung der Organisatoren eine Rolle. Hoffentlich finden sich ganz schnell wieder Skifreunde, die dem BSV ab 2008 regelmäßig in die Berge verhelfen.               Dirk N.