Mit Pfeil und Bogen wie Robin Hood                      Spannen, zielen, loslassen, treffen: So einfach ist Bogen-
                                                                                                                                                                   
schießen -  im Prinzip   Fotos:Ulrich Schellhaas   
Ferienkinder beim Ballsportverein Holzhausen ( NOZ 24.08.06)

USCH GMHÜTTE. „Mit rechts schauen“, „grad kucken“ oder „richtig ziehen“ dürften die ca.30 GMHütter Ferienkin­der beim Ballsportverein (BSV) Holzhausen am häu­figsten gehört haben. Denn beim Bogenschießen ist ins Schwarze zu treffen eben doch nicht so einfach, wie es immer bei Robin Hood aus­gesehen hat.

„Also sehr stark muss man für diese Sportart bestimmt nicht sein“, meint beispiels­weise der zehnjährige Mat­thias Sundermann nach sei­nen ersten Versuchen am Blankbogen, „aber man sollte doch schon recht kräftig zie­hen können.“

„Außerdem braucht man eine ruhige Hand“, ergänzte der ebenfalls zehnjährige Ju­lian Ehlenberg. Und dann freute er sich riesig: „Jaaa, ich hab endlich das erste Mal ins Rote getroffen.“ Beim Schießen mit dem Blankbo­gen ist der zweitinnerste Ring der Zielscheibe in Rot eingefärbt.

.Fairerweise muss an dieser Stelle zugegeben werden, dass die Ferienkinder unter erleichterten Bedingungen kämpften: Die 1,20 Meter große Zielscheibe war in nur zehn Meter Entfernung auf­gebaut, und die Mitglieder der Bogensport-Abteilung des BSV hatten die Sehnen mit Markierungen versehen, damit der Pfeil immer an der richtigen Stelle saß und nicht mit zwei Fingern beim Span­nen geführt werden musste. Obwohl ein Blankbogen, der kein Visier hat und mit dem eigentlich auf 60 Meter entfernte Ziele geschossen wird, drei Kilogramm auf die Waage bringt, kamen die kleinen Sportler gut damit zurecht. Schon nach wenigen Durchgängen brauchten sie kaum noch Anleitung und trafen auf den Scheiben min­destens ins Schwarze, also die äußerste Trefferzone. Viel schwerer - und deshalb na­türlich auch viel seltener -war der Schuss ins Gelbe, das die Mitte einer jeden Ziel­scheibe ziert  Mit dem Visierbogen wird dann auf die 70 Meter geschossen..
                                                                                                                               

                                                                                                                                                        Adlerauge  Pascal Hufnagel ist sportlich
USCH GMHÜTTE.
 „Fußball spielen" ist das Lieblings­hobby des zehnjährigen Pas­cal Hufnagel aus Holzhau­sen. Er ist Torwart der Ju­gendmannschaft El des Ball­sportvereins. Doch auch beim Bogenschießen bewies das Adlerauge seinen Weit­blick: „Schon beim dritten Durchgang habe ich mit allen Pfeilen getroffen." Pascal will den Sport nach den Ferien gerne
weitermachen.

                                                                                                                                                                                                      Haltung: Note 1             
                                                                          weitere Impressionen

                                         
                         Einweisung                                                            Betreuer                                                                            schwierig